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Steinteppich senkrecht für  Nass Bereiche


Wichtig sind hier der Grundaufbau und die Verlegung

Steinteppich Nasszelle & Dusche – 3K Epoxid-System senkrecht verlegen
📘 Schritt-für-Schritt Anleitung

Steinteppich im Nassbereich
Das 3K Epoxid-System

Dusche, Bad, Feuchtraum — Steinteppich senkrecht verlegen mit dem 3-Komponenten Epoxidharz-System. Dauerhaft wasserdicht, chemikalienbeständig, fugenlos. Direkt vom Hersteller AT-Verbundwerkstoffe.

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Produkte für diese Anleitung 3K Epoxid-System für Nassbereiche ansehen Harz · Härter · Stellmittel — direkt vom Hersteller
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Warum ein 3K-System für Nassbereiche?

Der Standard-Wandbinder AT-Vertikal auf Wasserbasis ist für trockene Innenbereiche und gelegentlich beanspruchte Flächen ausgelegt. In einer Dusche oder einem dauerhaft feuchten Badbereich herrschen aber andere Bedingungen: täglicher Wasserkontakt, wechselnde Temperaturen, Reinigungsmittel, Schimmelrisiko. Ein wasserbasierter PU-Binder wird diesen Anforderungen langfristig nicht gerecht — er kann aufweichen, die Haftung nachlassen und Feuchtigkeit hinter die Steinschicht eindringen lassen.

Das 3K Epoxid-System löst dieses Problem grundlegend. Epoxidharz ist von Natur aus wasserfest, chemikalienbeständig und nach vollständiger Aushärtung praktisch undurchdringlich für Feuchtigkeit. Das Stellmittel als dritte Komponente verändert die Rheologie des Gemischs so, dass es an senkrechten Flächen standfest bleibt und nicht abläuft — ohne die Wasserfestigkeit des Epoxids zu beeinträchtigen.

Steinteppich Dusche verlegen senkrecht

Steinteppich in der Dusche — fugenlos, wasserdicht, mit dem 3K Epoxid-System

ℹ️
3K bedeutet: drei Komponenten, ein System
Epoxidharz (Harz + Härter ist bereits ein klassisches 2K-System) wird durch das Stellmittel zur dritten Komponente ergänzt. Erst alle drei zusammen ergeben die Eigenschaften die für senkrechte Nassbereiche benötigt werden: Wasserfestigkeit vom Epoxid, Standfestigkeit vom Stellmittel, chemische Härte durch die vollständige Vernetzung.
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Die drei Komponenten im Überblick

Das System besteht aus exakt drei Bestandteilen die gemeinsam auf 25 kg Marmorsteine angesetzt werden. Jede Komponente hat eine klar definierte Aufgabe — keine davon ist optional.

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Komponente A — Epoxidharz
1,34
kg pro 25 kg Steine
Die Harzkomponente. Bildet nach der Vernetzung die wasserfeste, harte Polymermatrix die jeden Stein umhüllt und dauerhaft bindet.
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Komponente B — Härter
0,67
kg pro 25 kg Steine
Der Reaktionspartner. Startet die Vernetzungsreaktion (Polyaddition) mit dem Harz. Das Verhältnis von 2:1 ist chemisch exakt — Abweichungen führen zu unvollständiger Aushärtung.
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Komponente C — Stellmittel
300
g pro 25 kg Steine
Der Rheologie-Modifikator. Erhöht die Viskosität und Standfestigkeit des Gemischs so dass es an senkrechten Flächen nicht abläuft. Beeinflusst die chemischen Eigenschaften des Epoxids nicht.
Harz : Härter
2 : 1
Klassisches Epoxid-Mischverhältnis nach Gewicht
Gesamtbinder
2,31 kg
Harz + Härter + Stellmittel zusammen
Binderanteil
~9,2 %
Vom Steingewicht (2,31 kg auf 25 kg)
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Warum genau 2:1 bei Harz und Härter?
Epoxidharz und Härter reagieren miteinander nach einem stöchiometrisch festgelegten Verhältnis — das bedeutet, jedes Harzmolekül braucht eine bestimmte Anzahl Härtermoleküle um vollständig zu vernetzen. Bei diesem System ist das exakt 2 Teile Harz auf 1 Teil Härter. Zu wenig Härter: das Harz vernetzt unvollständig und bleibt klebrig oder weich. Zu viel Härter: überschüssiger Härter bleibt frei im Material und schwächt die mechanischen Eigenschaften. Immer nach Gewicht abwiegen, nie nach Volumen schätzen.
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Mischverhältnis & Anmischen — Schritt für Schritt

Das Anmischen ist der kritischste Schritt des gesamten Prozesses. Ein falsches Verhältnis lässt sich im Nachhinein nicht korrigieren — das gesamte Gemisch muss verworfen und neu angesetzt werden.

Genaue Mengen pro Ansatz

KomponenteMengeAuf 25 kg SteineFunktion
Epoxidharz (Komp. A)1,34 kg5,36 % vom SteingewichtBinder, Wasserfestigkeit, Härte
Härter (Komp. B)0,67 kg2,68 % vom SteingewichtVernetzung, Aushärtung
Stellmittel (Komp. C)300 g1,20 % vom SteingewichtStandfestigkeit, Rheologie
Gesamt Bindemittel2,31 kg9,24 % vom Steingewicht

Anmischen — die richtige Reihenfolge

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Harz und Härter getrennt abwiegenBeide Komponenten auf einer genauen Waage (mindestens 10g Genauigkeit) in separaten Behältern abwiegen. Niemals schätzen oder nach Augenmaß arbeiten — selbst 50g Abweichung beim Härter kann bei diesem Ansatzvolumen das Aushärteergebnis merklich verschlechtern.
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Harz und Härter vormischenHärter zum Harz geben (nicht umgekehrt) und mit einem Low-Speed-Rührgerät (max. 400 U/min) mindestens 3 Minuten gründlich durchrühren. Dabei die Behälterwände und den Boden regelmäßig abschaben — dort setzen sich unvermischte Reste ab. Das Gemisch muss vollkommen homogen und farblich einheitlich aussehen.
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Stellmittel einrührenDas abgewogene Stellmittel (300 g) zum fertigen Harz-Härter-Gemisch zugeben und weitere 2 Minuten einrühren bis eine gleichmäßige Konsistenz erreicht ist. Das Stellmittel erhöht spürbar die Viskosität — das Gemisch wird deutlich zäher und standfester.
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Fertige Bindermischung auf die Steine gebenDie fertig gemischten 2,31 kg Binder über die 25 kg Marmorsteine in einem geeigneten Mischbehälter geben und erneut mit dem Rührgerät durchmischen bis alle Steine vollständig und gleichmäßig benetzt sind. Das Gemisch sollte komplett feucht glänzen und kein trockener Stein mehr sichtbar sein.
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Niemals Stellmittel zuerst in den Binder geben
Das Stellmittel muss immer in das bereits fertig gemischte Harz-Härter-Gemisch eingerührt werden — nicht davor. Wird das Stellmittel zuerst mit dem Harz gemischt, kann es die gleichmäßige Vernetzung mit dem Härter behindern. Die Reihenfolge A+B → homogen mischen → dann C einrühren ist zwingend einzuhalten.
⚠️
Topfzeit beachten — Epoxid reagiert exotherm
Sobald Harz und Härter zusammenkommen, startet die Vernetzungsreaktion. Diese erzeugt Wärme (Exothermie) — und Wärme beschleunigt wiederum die Reaktion. Je größer der Ansatz und je wärmer die Umgebung, desto kürzer die Verarbeitungszeit. Im Sommer bei über 25°C Lufttemperatur lieber kleinere Ansätze mischen und zügig verarbeiten. Wird das Gemisch im Behälter spürbar warm, sofort verarbeiten.
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Untergrund vorbereiten

Auch das beste Epoxid-System haftet nicht auf einem schlechten Untergrund. Die Vorbereitung ist bei Nassbereichen besonders gründlich durchzuführen, weil spätere Feuchtigkeitsschäden durch einen mangelhaften Untergrund nicht mehr reparierbar sind ohne alles zu entfernen.

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Untergrund trocken und tragfähigDie Wand muss vollständig trocken sein (max. 3–4% Restfeuchte bei Nassbereichen), fest, rissfrei und frei von losen Teilen. Alter, mürber Putz muss vollständig abgetragen werden. Epoxid überbrückt keine strukturellen Schwächen im Untergrund — was nicht haftet, fällt später ab.
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Entfetten und reinigenÖl, Fett, Trennmittel, Seifenrückstände und Silikon vollständig entfernen. Epoxidharz haftet auf sauberem Beton und Putz hervorragend — auf Fett und Silikon überhaupt nicht. Mit Aceton oder einem geeigneten Entfetter nachwischen, vollständig trocknen lassen.
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Untergrund aufrauenGlatte Betonwände, Fliesen oder verputzte Flächen mit Schleifpapier (Körnung 60–80) mechanisch aufrauen. Epoxid benötigt eine raue Oberfläche für eine kraftschlüssige Haftung — glatte Flächen ergeben nur eine schwache Klebeverbindung die unter Dauerfeuchtigkeit versagen kann.
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AT-EG 30 als Epoxid-GrundierungIn Nasszellen immer eine Lage AT-EG 30 Epoxidgrundierung als Haftbrücke und Wassersperre auftragen. Sofort mit feinem Quarzmehl abstreuen solange die Grundierung noch feucht ist — das erzeugt eine ideal raue Oberfläche für das 3K-System. Vollständig aushärten lassen bevor der Steinteppich aufgezogen wird.
ℹ️
Warum Epoxid-Grundierung + Quarzmehl?
Die AT-EG 30 Grundierung dichtet den Untergrund von unten nach oben ab — Restfeuchtigkeit aus der Wand kann nicht mehr durch das System migrieren und Blasen oder Ablösungen verursachen. Das eingestreute Quarzmehl schafft eine mechanische Verzahnung zwischen Grundierung und dem darüber aufgezogenen 3K-Steinteppich. Beides zusammen ergibt einen Aufbau der dauerhaft wasserdicht und mechanisch stabil ist.
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Schritt-für-Schritt Verlegung

Die Verlegung selbst unterscheidet sich von der mit dem PU-Wandbinder vor allem durch die kürzere Verarbeitungszeit und die höhere Endhärte. Dafür ist das ausgehärtete Ergebnis deutlich belastbarer und dauerhafter wasserfest.

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Immer senkrechte Flächen zuerstBei Kombination mit horizontalen Flächen (Boden, Tritt) immer erst die Wände und senkrechten Bereiche verlegen. Beim Aufziehen fallen zwangsläufig Binderreste und einzelne Steine nach unten — auf eine bereits fertige Bodenfläche würden diese die noch frische Oberfläche beschädigen.
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Wandvorauftrag mit reinem Harz-Härter-GemischVor dem Steinauftrag die Wandfläche dünn mit dem reinen Harz-Härter-Gemisch (ohne Stellmittel, ohne Steine) vorstreichen — ähnlich wie einen Primer. Dieser Vorauftrag dringt in die Quarzmehl-Rauigkeit der Grundierung ein und schafft eine optimale Verbindungszone für das kommende Steingemisch.
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Steingemisch aufziehen — von unten nach obenDas fertig gemischte Steingemisch mit der Glättkelle unter gleichmäßigem, hohem Druck von unten nach oben aufziehen. Die Kelle regelmäßig mit einem trockenen Tuch reinigen. Das 3K-Gemisch ist durch das Stellmittel standfest — es sollte nach dem Aufziehen in Position bleiben ohne abzurutschen.
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Abschnitte klein haltenWegen der Exothermie des Epoxids und der begrenzten Topfzeit immer nur so viel Fläche bearbeiten wie in ca. 20–30 Minuten fertig aufgezogen werden kann. Lieber mehrere kleine Ansätze frisch mischen als einen großen Ansatz der mitten in der Arbeit zu gelieren beginnt.
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Kanten und Übergänge sorgfältig ausarbeitenAn Ecken, Kanten und Übergängen (Boden-Wand, Wange-Tritt) das Gemisch besonders sorgfältig einarbeiten und verdichten. An diesen Stellen ist der Wassereintritt am wahrscheinlichsten — eine lückenlose Abdeckung ist hier besonders wichtig.
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Konsistenz prüfen — der Klumpentest

Bevor das Steingemisch auf die Wand aufgezogen wird, muss die Konsistenz stimmen. Das Stellmittel sorgt für die nötige Standfestigkeit — aber nur wenn es richtig eingemischt wurde und das Verhältnis stimmt.

So funktioniert der Klumpentest
Eine handvoll Steingemisch auf die Glättkelle geben und die Kelle senkrecht halten. Das Gemisch muss als kompakter, zusammenhängender Klumpen an der Kelle hängenbleiben und darf weder abrutschen noch auseinander rieseln. Fällt es ab: zu wenig Stellmittel oder Binder, Ansatz neu justieren. Fließt es: Stellmittel ungleichmäßig verteilt, nochmals rühren.
KonsistenzUrsacheMaßnahme
Klumpt auf Kelle ✅Verhältnis korrekt, gut gemischtSofort verarbeiten
Rieselt auseinanderZu wenig Binder oder StellmittelEtwas mehr Stellmittel einrühren
Fließt / zu flüssigStellmittel nicht homogen verteiltNochmals 2 Min. rühren
Rutscht an Kelle abZu wenig Stellmittel, Ansatz zu warmKühleren Ansatz mischen, Stellmittel leicht erhöhen
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Trocknungszeiten & Aushärtung

Epoxidharz härtet durch eine chemische Reaktion aus, nicht durch Verdunstung. Das bedeutet: die Aushärtezeit ist temperaturabhängig, aber kein Lüften oder Trocknen beschleunigt den Prozess. Geduld ist hier nicht optional.

Phasebei 20°Cbei 15°Cbei 25°C
Gelierzeit (Topfzeit)ca. 30–45 Min.ca. 60–90 Min.ca. 20–30 Min.
Begehbar / nicht berührennach 18–24 Std.nach 24–36 Std.nach 12–18 Std.
Mechanisch belastbarnach 3–4 Tagennach 5–7 Tagennach 2–3 Tagen
Wasserkontakt erlaubtnach 7 Tagennach 10–14 Tagennach 5–7 Tagen
Vollständige Vernetzungnach 7 Tagennach 14 Tagennach 5 Tagen
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7 Tage Wartezeit vor Wasserkontakt — keine Ausnahmen
Auch wenn die Oberfläche nach 24 Stunden trocken und fest wirkt — das Epoxid ist noch nicht vollständig vernetzt. Frühzeitiger Wasserkontakt kann die Vernetzungsreaktion stören, die Oberfläche trüben oder langfristig die Wasserfestigkeit beeinträchtigen. Die 7-Tage-Regel gilt absolut — gerade in Duschen und Bädern.
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Temperatur ist der wichtigste Faktor
Unter 15°C läuft die Epoxid-Vernetzungsreaktion sehr langsam ab — unter 10°C praktisch gar nicht mehr. Im Winter oder in kalten Räumen unbedingt für ausreichende Raumtemperatur sorgen. Nicht unter 12°C Untergrundtemperatur verarbeiten. Umgekehrt beschleunigt Wärme die Aushärtung: ein auf 30°C erwärmter Raum verkürzt die Vollhärtung auf 3–4 Tage.
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Sicherheit bei der Verarbeitung

Epoxidharz und vor allem Epoxid-Härter sind reizende und sensibilisierende Stoffe. Die Sicherheitshinweise sind keine Formsache — wer regelmäßig ohne Schutz arbeitet, riskiert eine dauerhafte Allergie gegen Epoxid die dann jeden weiteren Kontakt unmöglich macht.

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Schutzausrüstung ist Pflicht
Handschuhe: Nitril-Handschuhe (kein Latex — MEKP und Epoxid-Härter durchdringen Latex). Handschuhe häufig wechseln, nicht von außen anfassen beim Ausziehen.

Augenschutz: Schutzbrille tragen — Härter ist ätzend, bei Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen und Arzt aufsuchen.

Atemschutz: Beim Rühren und Verarbeiten in geschlossenen Räumen FFP2-Maske oder besser. Epoxid-Dämpfe und -Aerosole können die Atemwege sensibilisieren.

Lüftung: Immer gut gelüftet arbeiten. Nach der Verlegung den Raum mindestens 24 Stunden belüften.
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Häufige Fehler & Lösungen

ProblemUrsacheLösung
Gemisch härtet nicht aus / bleibt klebrigFalsches Mischverhältnis, zu kalt, Härter vergessenVerhältnis prüfen (2:1 nach Gewicht), Raumtemperatur erhöhen, Ansatz verwerfen und neu mischen
Steingemisch rutscht von der WandZu wenig Stellmittel, Gemisch zu warm, Wandvorauftrag fehltStellmittel-Anteil leicht erhöhen, kühleren Ansatz mischen, Wandvorauftrag nicht weglassen
Trübe oder matte Oberfläche nach AushärtungFeuchtigkeit im Untergrund, zu früher WasserkontaktUntergrundfeuchte prüfen, 7 Tage Wartezeit einhalten
Blasenbildung unter der SteinschichtRestfeuchtigkeit im Untergrund, keine GrundierungAT-EG 30 Grundierung + Quarzmehl als Pflichtschritt — nie weglassen
Harz und Härter gelieren sofort im BehälterZu warme Umgebung, zu großer AnsatzKleinere Ansätze mischen, Raum kühler halten, Mischbehälter nicht in die Sonne stellen
Ablösungen nach WochenUntergrund nicht entfettet, kein Aufrauen, keine GrundierungGesamten Aufbau entfernen, Untergrund vollständig neu vorbereiten
Ungleichmäßige Oberfläche, SchlierenKelle nicht regelmäßig gereinigt, ungleichmäßiger DruckKelle nach jedem Abschnitt trocken wischen, gleichmäßig hohen Anpressdruck aufbringen

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