| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
| Bis 9 | 4,55 € |
| Bis 19 | 4,05 € |
| Bis 49 | 3,45 € |
| Ab 50 | 2,89 € |
Inhalt: 1 Quadratmeter
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Produktnummer: 60010589.2
Produktinformationen "Biaxialgelege "
Ein Biaxialgelege mit einem Flächengewicht von 450 g/m² ist ein robustes Verstärkungsmaterial, das speziell für Anwendungen mit hohen mechanischen Anforderungen entwickelt wurde.
Haupteigenschaften und Details
- Konstruktion: Das Gelege besteht aus zwei Lagen parallel zueinander liegender Glasfasern, die in einem Winkel von typischerweise +/- 45° vernäht sind (bidiagonale Ausrichtung). Dies sorgt für eine sehr hohe Festigkeit und optimale Aufnahme von Zug- und Torsionskräften in diesen spezifischen Richtungen.
- Material: Es handelt sich in der Regel um E-Glasfasern mit einer Silandirektschlichte, die eine optimale Verbindung mit verschiedenen Harzsystemen gewährleistet.
- Drapierbarkeit: Trotz seines relativ hohen Gewichts weist das Gelege eine gute Drapierbarkeit auf und lässt sich gut an komplexere Formen und Kanten anpassen, was die Verarbeitung beim Laminieren erleichtert
- Harzverbrauch und Laminatdicke (ca. Werte):
- Harzverbrauch (Handlaminat): Ca. 400 g/m² bis 600 g/m² pro Lage, abhängig vom gewünschten Faservolumengehalt und der Verarbeitungsmethode.
- Laminatdicke (eine Lage): Ca. 0,5 mm bis 0,6 mm pro Lage nach dem Aushärten.
- Kompatible HarzeDas 450 g/m² Biaxialgelege kann mit allen gängigen Duroplastharzen verarbeitet werden:
- Epoxidharz: Bevorzugt für höchste mechanische Ansprüche, im Bootsbau (zur Vermeidung von Osmose) und für langlebige, hochstabile Bauteile.
- Polyesterharz: Eine kostengünstigere Option, geeignet für allgemeine GFK-Anwendungen und weniger anspruchsvolle Reparaturen.
- Vinylesterharz: Wird verwendet, wenn eine hohe chemische Beständigkeit erforderlich ist, zum Beispiel im Behälterbau.
Typische AnwendungsbereicheAufgrund seiner hohen Festigkeit wird dieses Gelege häufig für strukturelle Anwendungen eingesetzt: - Boots- und Schiffbau: Für hochfeste Laminate in Rumpf und Decksbereichen.
- Windkraftanlagen: Für Rotorblätter, wo hohe Zugkräfte in Faserrichtung wirken.
- Fahrzeug- und Motorsport: Im Leichtbau für robuste Karosserie- oder Chassis-Teile.
- Modellbau und Sportgeräte: Zur Herstellung von langlebigen und steifen Komponenten.
Technische Daten und EigenschaftenDie genauen Spezifikationen können je nach Hersteller leicht variieren, aber typische Werte sind:- Flächengewicht: ca. 450 g/m² (oft aufgeteilt in 225 g/m² pro Lage).
- Fasertyp: E-Glasfaser (oft Silan-beschichtet zur besseren Harzaufnahme).
- Konstruktion: Biaxial, Faserausrichtung meist ±45°.
- Bindung: Die Lagen sind mit einem leichten Polyester-Nähfaden (ca. 6 g/m²) verbunden, nicht verwoben.
- Breite: Typische Handelsbreiten liegen bei 125 cm bis 127 cm.
- Harzverbrauch (Richtwert): ca. 0,4–0,6 kg/m² pro Lage, abhängig vom Harzsystem und der Verarbeitungsmethode (Handlaminat, Infusion).
- Laminatdicke (Richtwert): Erreicht mit Harz eine Dicke von ca. 0,5 mm pro Lage.
- Kompatibilität: Kompatibel mit Polyester-, Vinylester- und Epoxidharzen.
- Hauptmerkmale und Vorteile
- Hohe Zug- und Biegefestigkeit: Die gestreckten, nicht gewellten Fasern bieten optimale mechanische Eigenschaften in den Belastungsrichtungen.
- Gute Drapierbarkeit: Das Gelege passt sich gut komplexen Formen und Bauteilgeometrien an.
- Schnelle Benetzung (Wet-Out): Aufgrund der offenen Struktur des Geleges kann das Harz die Fasern schnell durchdringen.
- Vermeidet "Print-Through": Durch die Struktur wird der Effekt, dass sich die Gewebestruktur auf der Oberfläche abzeichnet, reduziert, besonders wenn es nicht direkt auf das Gelcoat laminiert wird.
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