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Glasfilamentgewebe 160g/m² Köperbindung

Produktinformationen "Glasfilamentgewebe 160g/m² Köperbindung"

Glasfilamentgewebe (oft auch einfach Glasgewebe genannt) besteht aus endlosen Glasfasern (Filamenten), die zu Garnen verarbeitet und anschließend verwebt werden. Es ist ein zentrales Verstärkungsmaterial für die Herstellung von glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) 
Eigenschaften und Vorteile
  • Hohe Festigkeit: Es bietet eine exzellente mechanische Belastbarkeit bei geringem Eigengewicht. Die Zugfestigkeit kann bis zu viermal höher sein als die von Stahl.
  • Chemische Beständigkeit: Das Material ist resistent gegen Korrosion, biologische Einflüsse und viele Chemikalien.
  • Temperaturbeständigkeit: Unbehandeltes Gewebe hält dauerhaft Temperaturen bis zu 550 °C stand.
  • Wasserdichtigkeit: Glasfasern nehmen keine Feuchtigkeit auf, was sie ideal für Anwendungen im maritimen Bereich (Bootsbau) macht. 

Hervorragend geeignet für vielerlei Reparaturen - bspw. im Bootsbereich, Modellbau, KFZ uvm. Durch modifizierte Fasern hat unser Glasfilamentgewebe ein ausgezeichnetes Tränkungsverhalten und lässt sich bestens Verarbeiten. 


 Vorteil Körperbindung

Glasfilamentgewebe sind Fasersysteme, die rechtwinklig ineinander gekreuzt „gewebt“ werden. Beim Weben werden durch parallele Fadenreihen kreuzende Fadenreihen hindurch gezogen. Die Grundfadenreihen werden „Kette“ und die kreuzenden Fadenreihen „Schuss“ genannt. Durch die Engmaschigkeit der Kette- und Schussreihen ergeben sich unterschiedliche Gewebearten.


Das Glasfilamentgewebe in Köperbindung zeichnet sich dadurch aus, dass sie im Vergleich zur Leinwandbindung bei gegebener Kettenreihe weniger Schussreihen besitzt. Dadurch wird die Drapierbarkeit, also die Flexibilität des Gewebes erhöht, während die Verschiebefestigkeit herabgesetzt wird - das Gewebe kann in sich mehr verschoben werden, wodurch man beim Arbeiten vorsichtiger vorgehen muss als bei der Leinwandbindung. Empfehlenswert ist die Köperbindung bei Bauteilen mit mittlerer räumlicher Struktur, also gerade bis leicht gebogene Flächen.


Glasfilament_zoom.png


Anwendungen


  •  
Sandwichbauteile
  •  
Bootsbau
  •  
Teakrestauration
  •  
Bootssanierungen alter Holzteile

  •  
Abdichtung von brüchigen Holzteilen

  •  
Verbundtechnik defekter alter Hölzer

  •  
KFZ-Teile
  •  
Leiterplatinen
  •  
Tragflächen
  •  
Behälter und Formenbau
  •  
Modellbau
  •  
Beschichtungen
  •  
Surf-und Snowboardbretter


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Eigenschaften

Das Glasfilamentgewebe wird im Webverfahren in Endlosbahnen hergestellt.

Verwendet werden dafür Glaszwirne, die selbst wiederum aus mehreren miteinander verdrehten Glasgarnen bestehen.

Die verschiedenen Grammaturen hängen also direkt mit der verwendeten Menge von Glasgarnen in einem Zwirn und der Webtechnik auf dem m² bezogen zusammen.

Verarbeitung mit Harzen
Damit das Gewebe eine optimale Verbindung mit dem Harz (Matrix) eingeht, wird es oft mit einer sogenannten Schlichte oder einem Finish versehen
  • Finish-Gewebe: Speziell behandelt für eine verbesserte Haftung mit Epoxidharzen.
  • Silan-Gewebe: Universell einsetzbar für Epoxid-, Polyester- und Vinylesterharze. 



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  •  
besseres Tränkungsverhalten durch verbesserte chemische Aufnahmefähigkeit der Faser

  •  
für Epoxidharz und Phenolharz geeignet
  •  
hohe Zugfestigkeit, besonders bei Leinwandbindungen
  •  
hohe Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit
  •  
Bruchdehnung
  •  
Zug E-Modul
  •  
gute Tränkungseigenschaften bezogen auf g/m²
  •  
hohe Zug- und Druckfestigkeit
  •  
gute Steifigkeit- und Schlagzähigkeit
  •  
gute Temperaturbeständigkeit

Lieferung erfolgt ab 5 m² auf Rolle


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