unidirektional

Ein biaxiales Glasfasergelege mit einem Gewicht von 900 g/m² ist ein schweres Verstärkungsmaterial für Hochleistungskomposite. Es wird vor allem dort eingesetzt, wo hohe mechanische Festigkeit bei gleichzeitig schneller Schichtdicke gefragt ist.Breite 26 cm Aufbau Zwei Faserlagen, vernäht (kein Gewebe, keine Kreuzung) Typische Faserorientierung: 0° / 90° → Längs- & Querkräfte +45° / −45° → Schub- & Torsionskräfte Flächengewicht: 900 g/m² (sehr stabil) Meist E-Glas Häufig ohne Emulsionsbinder → optimal für Epoxidharz Durch die parallelen Fasern ist die Kraftübertragung deutlich besser als bei Glasgewebe. Typische Anwendungen 900 g/m² wird eingesetzt bei stark belasteten Bauteilen, z. B.: Bootsbau / GFK Rumpf- und Decksverstärkungen Stringer, Spanten, Kielbereiche Osmose-Sanierung (strukturell)Konstruktion & Reparatur Tragende GFK-Bauteile Maschinenverkleidungen Formenbau (Formverstärkung)Fahrzeugbau Wohnmobile, Anhänger Offroad- und Motorsport-Bauteile Rahmen- & Flächenverstärkung Bau & Sanierung Beton- und Estrichverstärkung Rissüberbrückung bei hohen Lasten CFK/GFK-Hybridaufbauten Verarbeitung (wichtig!) Harzsystem: Epoxidharz (ideal)Polyester/Vinylester nur bei geeignetem Gelege Harzbedarf: ca. 900–1.200 g Harz/m² Laminataufbau: häufig Kombination aus Glasgewebe (optisch sauber) Biaxialgelege (Festigkeit)Vorteile extrem hohe Festigkeitsehr gute Lastverteilungschneller Festigkeitsaufbauideal für strukturelle Verstärkungen